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Hallo unter neuem Namen
Gast
21
17. Februar 2019 - 16:48

Du hast Recht. 

Der Tacho der drin ist, hat 60 mm. Der Neue nur 48 mm.

Gast
22
17. Februar 2019 - 17:06

Es gab die Primas und Optimas immer in Ausführungen mit großen und kleinen Tachos, wobei die kleinen häufiger sind. Die Cockpits bekommt man auch relativ günstig, ich hab die auch schon oft und gerne an andere Mofas angebaut um ein Zündschloss nachrüsten zu können.

Gast
23
17. Februar 2019 - 22:17

Eine Frage an dich, Speedguru: warum bringt der Benzinfilter nichts?

Gast
24
17. Februar 2019 - 22:20

Weil der Benzinhahn bereits ein Filtersieb hat. Ein zusätzlicher Filter ist nur eine unnütze Bremse in der Treibstoffzufuhr.

Wenn Schmutz bis an diese Stelle kommt, dann ist der Filter am Benzinhahn hinüber. Der Leitungsfilter schadet eher als er nutzt (Drossel im Zufluss), abgesehen davon, dass er in diesem Falle viel zu groß ist (Gefahr von Luftblasenbildung). Wenn man den Treibstofffluss sehen will, was ja gerade bei Probeläufen sinnvoll sein kann, dann ist ein transparenter Benzinschlauch sinnvoller als so ein Ding.

Gast
25
20. Februar 2019 - 19:18

Heute habe ich ein bisschen Mofa geschraubt. Das Cockpit wurde wieder montiert, nachdem ich den rostigen Tachoring schwarz gesprüht habe, den Tank auf den Rahmen geschraubt, den Auspuff von gefühlt mehreren Kilo Schmodder entschlonzt und installiert.

Dann konnte ich es nicht mehr erwarten, hab den Schlüssel im Schloss gedreht, den Vergaser geflutet, Chokehebel gezogen und getreten.

Nach ein paar Umdrehungen sprang sie an. Sie nahm das Gas schlecht bis nicht an und ging wieder aus. Diesen Vorgang des Startens und ausgehens habe ich ca. 10 mal wiederholt. Dann lief sie stabil. 

Als ich dann probeweise den Choke zog, änderte sich nichts. Obwohl ich beim Montieren die Funktion überprüft habe. 

Der Erste Gang ist auch eingelegt, wenn ich den Schalthebel auf Null stehen habe. Schaltfhebel auf zwei und er Zweite ist drin. Wenn ich die Kupplung ziehe, tennt sie gut. Aber der Erste ist eben auch bei Null drin. 

Gruß

Bernd

Gast
26
20. Februar 2019 - 22:57

Als ich dann probeweise den Choke zog, änderte sich nichts. Obwohl ich beim Montieren die Funktion überprüft habe.

grober Test: Motor hochdrehen lassen und dann den Choke ziehen, dann muss er "verhungern". Wenn nicht funktioniert der Choke nicht (was bei dieser Konstruktion sofort auffällt) oder die Karre läuft aus irgend einem Grund viel zu mager, gerne genommen wird bei den 505 Motoren ein undichter Zylinderfuß oder eben die besagten WeDi

Aber ich denke mal das heißt: einmal aufmachen und neu abdichten, mindestens. Das der Motor ja horizontal geteilt ist, ist das kein allzu großes Drama. Allerdings sind viele der Innereien ziemlich teuer ...

Schlecht anspringen und schlechter Leerlauf bei kaltem Motor kann auch an mangelnder Kompression liegen. Diese Motoren sind diesbezüglich sehr empfindlich. Hier also ggf. auch den Zylinder und Kolben mal genau anschaun, bzw. einen Kompressionstest machen.

 

Der Erste Gang ist auch eingelegt, wenn ich den Schalthebel auf Null stehen habe.

Das KANN Einstellungssache sein, muss es aber nicht. Die Getriebe dieser Motoren werden gegen einen Federzug geschaltet (darum reicht ja auch ein Zug zum schalten). Wenn du den Bowdenzug komplett aushängst müsste die Feder eigentlich den zweiten Gang einrücken, Leerlauf (sehr eng) und 1. Gang werden dann nacheinander durch gegenziehen mit dem Zug geschaltet.

Wenn ein falscher (zu langer) Schaltzug drin ist kann es sein, dass sich die Schaltung nicht einstellen lässt. Ebenso bei einer völlig ausgelullerten Schaltkulisse am Lenkergriff. Zum Einstellen bei diesen Dingern gehe ich immer her und lege am Schaltgriff den Leerlauf ein, anschließend den Bodenzug an der Spannschraube solange nachlassen, bis das Getriebe in den Leerlauf einrückt. Danach versuchen durchzuschalten, mit etwas nachfummeln findet man dann normalerweise die korrekte Einstellung. Zumindest wenn mechanisch alles passt.

Gast
27
21. Februar 2019 - 18:45

Heute habe ich die alte aber gereinigte Kette auf das verschlissene Ritzel und das noch gut aussehende Kettenrad montiert. Sämtliche lose Schrauben am Auspuff, Vergaser und Kupplungsdeckel angezogen und den Motor gestartet.

Es ging auf jeden Fall besser und schneller als gestern. Aber perfekt ist anders. Kann es sein, dass es an der Vergaserhauptdüse liegt? Wenn ich mich richtig erinnere, ist eine 58er drin. Oder auch nicht. Laut Betriebserlaubnis gehört eine 70er rein. 

Als der Motor schön lief, bin ich die Straße breit grinsend, rauf und runter gerängdängdängt. Sie lief echt klasse. Evtl. könnte sie von unten raus besser kommen. Sie braucht Drehzahl, aber nicht extrem. Ich bin halt meine Honda Innova 125 viertakter gewöhnt, die mit knapp Standgas ordentlich losballert. 

Was fiel mir auf? Die Trommelbremsen darf man nicht mit den modernen hydraulischen Scheibenbremsen vergleichen. Ich muss mir eine voraussschauendere Fahrweise aneignen. 

Der Tacho funktionierte nicht, obwohl die Probe mit dem Akkuschrauber erfolgreich war, die Tachowelle neu und der Antrieb an der Achse gereinigt und gut gefettet läuft.

Der Vergaser war nach dem Abstellen undicht.

Nachdem ich die Tachowelle und den Tachoantrieb an der Radachse genauer beäugt habe, stellte ich fest, dass ich die Tachowelle in die andere Seite des Antriebs stecken sollte. Die dreht sich anders herum, als die erste Seite. Im Uhrzeigersinn ist richtig. Als ich sie kaufte war die Tachowelle falsch herum montiert.

Jetzt funktioniert der Tacho.

Das Mofastübchen ist mein Teilelieferant. Leider haben die keine nur Vergaserdichtungen für den Bing 85 (Nachbau) im Programm. Nur im Set für ca. 20 Euro. Soviel will ich eigentlich nicht für zwei mickrige Papierdichtungen ausgeben. Es steht noch eine Bestellung von mehreren Teilen an. Mal sehen, vielleicht haben sie die Dichtungen auch einzeln. Einfach fragen.

Gast
28
21. Februar 2019 - 19:55

ist eine 58er drin. Oder auch nicht. Laut Betriebserlaubnis gehört eine 70er rein.

Das ist dann zumindest verdächtig. Ist es denn auch wirklich der exakte Vergaser, der in der ABE angegeben ist? Weil normalerweise setzt ja keiner eine viel zu kleine HD einfach so ein. Damit müsste der Motor dann auch massiv zu mager laufen, was sich am Zündkerzenbild ablesen lassen sollte.

Eine Möglichkeit wäre aber auch, dass das Ding Getriebeöl zieht. Dann ist die Zündkerze auch kohlschwarz und nass. So mancher Pfuscher denkt dann natürlich, dass die Karre zu mager läuft und düst runter. Alles schon gehen ...

Auf der Bing-Webseite gibt es außerdem Datenblätter für die Vergaser. Über Bosch-Klassik Bestückungslisten die detaillierter sind als die Angaben in der ABE. Das nur als Hinweis um die Sache wirklich 100%ig festzustellen.

Die Trommelbremsen darf man nicht

Wenn die Trommel i.O. sind und die Beläge nicht 10.000 Jahre alt sowie die Bremsen ordentlich eingestellt sind, dann musst du beide Räder jederzeit zum stehen bringen können bei den Dinger. Von allen Mofas dieser Zeit, waren die Primas mit die am besten bremsenden. Dafür sind diese Bremsen nahezu nicht dosierbar.

 

Ersatzteile für den Bing-Vergaser gibt es bei Fr. Greiner http://www.greiner-o.....rteile.de/ Das ist der offizielle Ersatzteilhändler von Bing. Finger weg von der Nachbauscheiße! Für Bingvergaser ab den 1960er Jahre ist nahezu alles neu lieferbar. Was Greiner nicht hat, sollte normalerweise über RBO.at in Österreich zu beziehen sein, die 12 und 14mm Bings waren auch in div. Puchmodellen im Einsatz.
Billig sind Teile für Bingvergaser allerdings nicht. Als allgemeinen Tipp aus meiner Praxis: Schau dir auch den Schwimmer und die Schwimmernadel genau an, beides geht bei den Bings gerne kaputt und kann viel Ärger verursachen.

Gast
29
25. Februar 2019 - 07:55

Die Mutter vom Ritzel geht schwer auf.

Gegen den Uhrzeigersinn stimmt doch. Oder? 

Gast
30
25. Februar 2019 - 08:01

Ist offen! 

Gast
31
25. Februar 2019 - 08:14

Dafür krieg ich das Ritzel nicht runter .

Gibts nen Trick?

Gast
32
25. Februar 2019 - 10:12

Mit einem Lagerabzieher gets ganz einfach. 

Es war noch das original F&S Ritzel drauf. 

Wieviel Kilometer das wohl auf dem Buckel hat? 20190225_093001.jpg

Gast
33
25. Februar 2019 - 14:46

Ich glaube, ich habs gefunden, wo sie Falschluft zieht.
Und zwar ist zwischen Vergaser und Ansaugstutzen keine Dichtung drin.

Wenn sie läuft und ich an diese Stelle Bremsenreiniger sprühe, sinkt das Standgas. Sonst kann ich Bremsenreiniger hinsprühen, wo ich will, es verändert sich nichts. Außer in den Luftfilter natürlich. Da geht sie aus.

Leider habe ich kein Bild gefunden, wo die Dichtung zwischen Vergaser und Ansaugstutzen genau hin kommt.

Gast
34
25. Februar 2019 - 15:48

Zwischen Vergaser und ASS kommt bei diesen Fahrzeugen keine Dichtung, das ist ein konischer Klemmsitz. Sprich der ASS verjüngt sich zum Vergaser hin leicht. Der Vergaser wird aufgeschoben und so weit wie möglich aufgedrückt, dann mit der Klemmung festgezogen. Dadurch dichtet das Vergasergehäuse gegen den ASS ab.

Das Problem ist nur, dass das mit der Zeit auslullert und nicht mehr gescheit funktioniert. Eine wirklich sinnvolle Reparaturmöglichkeit gibt es da nicht, allerdings kann man zur Not mit etwas Dichtmasse arbeiten.

Gast
35
25. Februar 2019 - 16:36

Ich habe einen O-Ring gefunden, der so ungefähr rein passt. Und hab es gleich mal ausprobiert.

Es ist tatsächlich ein Unterschied zu vorher festzustellen. Jetzt schaue ich nach einem richtig passenden. 

Gast
36
25. Februar 2019 - 16:55

Das wäre auch noch eine Möglichkeit. Ggf. den ASS einkerben um einen sauberen Sitz zu ermöglichen. Es muss aber unbedingt ein Benzinfester O-Ring sein, sonst gibts bald Gummischlotze!

Gast
37
28. Februar 2019 - 08:34

Problem:

Ich krieg den neuen 24er Magura Gasgriffgummi nur dreiviertels auf den Gasgriff draufgeschoben.

Erwärmen, Wasser als Gleitmittel (funktioniert sonst immer ) und Gummihammer funktionieren nur begrenzt. 

Gibt es eine Profi Methode? 

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thum
Freiberg (Sachsen)

626 Posts
(Offline)
38
28. Februar 2019 - 08:50

Probiere es mal mit wasserbasiertem Gleitgel ...

prost

"Sieht aus wie ein Fisch, bewegt sich wie ein Fisch, lenkt sich wie 'ne Kuh." (Douglas Adams)

Gast
39
28. Februar 2019 - 13:29

Magura Neuware = extrem minderwertiger Chinamüll der praktisch nie passt, das nur so als Info

 

Widerspenstige Griffgummis im Wasserbad erwärmen, Gleitmittel jeder Art haben hier absolut nichts verloren.

Gast
40
2. März 2019 - 17:14

Den Gasgriff habe ich endlich draufgewürgt bekommen. So ein Scheixx!

Das Moped springt jetzt gut an. O-Ring im Ansaugtrakt funktioniert.

Ich habe es voll getankt und bin los gefahren. Es läuft echt klasse. Tacho über 50! Am Berg ist es auch schön kräftig. Man muss nur frühzeitig runter schalten. Sonst packt es der Erste auch nicht mehr.

Ein Problem ist aufgetaucht: wenn ich im Ersten eine Steigung erklimme, so nach ca. 100 bis 200 Metern, rutscht plötzlich die Kupplung für ca. eine Sekunde. Danach ist sofort wieder Kraftschluss und das Moped läuft ganz normal. Nach ca. 100 weiteren Metern das Selbe. 

Am Kupplungshebel oben habe ich normales Spiel. Schleifen tut nix. Wenn ich die Kupplung ziehe, trennt sie normal. 

Gruß

Bernd

20190302_151754.jpg20190302_152617.jpg

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