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Roller für Reise in den Süden gesucht!
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Southtrip
1
11. April 2018 - 13:18

Hey Leute,

Ich bin 19 Jahre alt und habe vor eine Reise in den Süden zu machen, auf dem Roller versteht sich 🙂

Da ich bis jetzt nur Auto gefahren bin, fehlt mir leider die Erfahrung, um einen passenden Roller für diese Reise zu suchen.

Zunächst einmal sollte er max. 50 ccm haben, da ich ihn mit meinem Autoführerschein fahren möchte. 

Ich denke für eine längere Reise ist ein 4-Takter die bessere Wahl, vor allem wegen Verschleiß, Verbrauch, etc. .

Soweit der Rahmen. Nun weiß ich aber leider nicht, welche Roller bzw. Rollermarken angesehen sind und sich für solch eine Tour anbieten.

Daher würde ich mich sehr über eure Einschätzungen und Erfahrungen freuen.

 

Schonmal vielen Dank für eure Antworten!

Grüße SouthTrip

ts1

458 Posts
(Offline)
2
11. April 2018 - 14:06

Ich würde prinzipiell alles aus Japan, S-Korea, Republik China (also Taiwan, nicht die Volksrepublik!) und Europa in Betracht ziehen.

Für eine (tagelange) Reise muß er gut passen, Deinem Körper und Deinem Gepäck. Ausgiebiges Probesitzen und Probefahren.

Und zuerst in heimischen Gefilden kürzere Touren machen, Roller einfahren, Vertrauen gewinnen, 1.Inspektion machen lassen.

 

Wenn's nicht gleich eine Weltumrundung werden soll, würde ich mir über Verschleiß keine Gedanken machen.

Da ist schon wichtiger, ob nur Asphaltstrassen oder auch mal (gröberen) Schotter.

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slooowrider

2479 Posts
(Offline)
3
11. April 2018 - 15:01

Hi,

es gibt da wirklich viele. Richtig gute Erfahrungen haben meine Truppe und ich mit ein paar Modellen gemacht. Meine Mitfahrer und ich sind hauptsächlich 4-Takt-Fahrer. Große Ausnahme ist speedguru, unser Rollercrack. Der ist ein 2-Takt-Fan und wenn du an 2-Taktern interessiert bist, ist er die richtige Anlaufstelle.

Wie groß bist du? Bist du alleine unterwegs? Spezielle Bedürfnisse?

Ich persönlich bin großer Yamaha-Fan. Die Modelle sind gut und robust und haben exzellente Werkstatthandbücher. Das hilft ungemein, wenn man mitten in der Pampa liegen bleibt. Außerdem hat Yamaha wohl das größte Händlernetz, was man sich vorstellen kann. Die Ersatzteilversorgung ist also auch exzellent.
Ich fahre ja einen Yamaha Giggle, welcher 2 Problemzonen hat. Wenn man die weiß, kann man damit exzellent fahren.

Piaggio hat auch ein großes Netz und du hast mit speedguru einen sehr erfahrenen Ansprechpartner. Björn ist mit seiner Vespa LX 35.000km auf Touren quer durch Europa gefahren, mit wenigen Problemen. Die Vespa LX ist aber auch ein sehr teurer Roller.

Unser Überraschungserfolg hatte Peter mit der Kymco Like 125. Dieser Roller hatte auf allen Touren keine einzige Panne! Man muss aber erwähnen, dass die Ersatzteilversorgung bei Kymco nicht ganz so gut ist und dass dieser Roller, weil ein 125er, nie richtig ausgelastet wurde auf den Touren. Er ist uns immer nur hinterher geschlichen.

Die Frage nach dem Windschild musst du dir noch beantworten. Mit oder ohne. Ohne hast du pures Fahrgefühl und die bessere Optik. Bei schlechtem Wetter ist ein großes Windschild Gold wert und wichtiger als die Kleidung.

Gruß Bastian

"Wer Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren!" | © Benjamin Franklin

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speedguru
Orkstyle Customz

4350 Posts
(Offline)
4
11. April 2018 - 17:40

 Ich denke für eine längere Reise ist ein 4-Takter die bessere Wahl, vor allem wegen Verschleiß, Verbrauch, etc. .

Verbrauch ja (bedingt), technisch zuverlässiger und langlebiger (weil einfacher) sind Zweitakter. In jedem Fall ist es aber gut, ein Fahrzeug ohne unnützen Schicki zu nehmen, sprich KEINEN Einspritzer, KEINEN wassergekühlten Motor und anderen Unfug.

 

welche Roller bzw. Rollermarken

Nach meiner Erfahrung ist alles was nicht Yamaha (bzw. die baugleichen MBK Modelle) oder Piaggio heißt nicht wirklich dauerhaft zu gebrauchen (in der genannten Reihenfolge), dabei gilt je älter desto besser. Beide Marken hatten Mitte/Ende der 90er Jahre eine bis heute unerreicht gute Qualität. Ausgenommen davon sind lediglich die modernen Automatikvespas, diese sind qualitativ so ziemlich das Beste was du kaufen kannst, aber halt auch teuer.
Klar, Tourenfahren kann man auch mit einem Baumarktchinesen, aber das ist imho nur was für Leute die wirklich wissen auf was sie sich da einlassen. Wenn du schrauben kannst und willst (!), dann wirst du u.U. auch mit so einem Kackfass glücklich, für einen Anfänger würde ich aber doch eher zu einem ordentlichen Bock raten. Sprich Finger weg von allem was aus Südostasien kommt (TGB, Kymco, Sym ect. du hast dann immer durchwachsene Qualität, teilweise schlechte/teure Ersatzteile und abenteuerliche Schrauberbedingungen was für einen Anfänger teilweise jeden Spaß killen kann) und natürlich vor allem von dem ganzen Baumarkt- und Versandhausrotz mit Namen wie Tropenkrankheiten. Gleiches gilt auch für die "kleinen Europäer" und Peugeot, schlecht ist das Zeug alles nicht wirklich, aber es kann einen zur Verzweiflung treiben.

Um es auf konkrete Modelle zusammenzustreichen:

Yamaha Neos / MBK Ovetto (Zweitakter, der Viertaktmotor den es in der zweiten Generation gab ist Dreck)
Yamaha BW's NG / MBK Booster

Piaggio TPH/NRG (beim NRG nur die luftgekühlte Version)
Piaggio Sfera
Piaggio Liberty (Zweitakter, Finger weg vom China-Falschtaktmotor der ersten Generation, wenn es krampfhaft ein Viertakter sein soll, dann den aktuellen Vierventilmotor)

Automatikvespas mit Zweitaktmotor (keine Einspritzer!), also ET, LX, LXV, Primavera ect.pp. Die neueren Viertaktversionen (Vierventilmotoren) kann man kaufen, muss sich aber auf extrem teure Ersatzteile und aufwändige Wartung einstellen. Die Zweiventil-Viertakter sind einfach nur lahme Krücken und darum fast immer totgeheizt (klar, wenn nix kommt wird halt kräftig angerissen ...). Zweitakt-Einspritzer gab es eine Zeit lang bei der ET, die sind aber nur was für masochistisch veranlagte Liebhaber exotischer Technik.

Was bei einem konkreten Modell auch wichtig ist, ist der Fahrer. Ein hochbeiniger Großradler wie der Liberty taugt nicht für kurzbeinige Schrumpfmenschen, eine Sfera oder ein BW's ist nichts für Sitzriesen. Das kann man aber auch nicht pauschalisieren, ich persönlich bin relativ groß, fahre aber sehr gerne sehr kleine Roller, das musst du ausprobieren.

Wo bist du her? Wenns nicht zu weit ist nach Regensburg, kannst du ja mal vorbei kommen, ich hab genug Mopeds zum Probesitzen da ;). Wenns passt lässt sich auch mal eine kleine Schnuppertour arangieren.

Was sonst noch wichtig ist, ist beim Gebrauchtkauf auf den Zustand zu achten. Technik vor Optik! Eine geschminkte Leiche hilft dir nichts, kauf idealerweise einen ordentlich gefahrenen Roller und nimm dabei keine Rücksicht auf den Tachostand, eine gut laufende Karre mit 40.000 ist besser als eine totgestandene Stadtleiche mit 4.000! Ich würde dir da aber empfehlen, konkret nachzufragen, wenn du willst lasse ich dir meine Telefonnummer per PN zukommen.

„Je einfacher eine Konstruktion ist, desto genialer ist sie. Kompliziert bauen kann jeder.“ (Sergei Koroljow)

und dann gibts noch:
Rollerchaos, der Blog: http://www.rollerchaos.de
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